Die Gemeinde

Lage
Kommen ist ein kleiner, idyllischer Ort und liegt am Rande des Hunsrücks zur Mosel hin.
Die bekannte Weinstadt Bernkastel-Kues ist ca. 9 km entfernt. Vom Ortsrand Kommen hat man eine wunderbare Aussicht über das Moseltal bis zur Eifel.
Der Ort liegt in einer leichten Mulde, und ist umgeben von Wald und Wiesen. Auch im Dorf selbst findet man liebevoll angelegte Grünflächen und viele Obstbäume.
Dem Besucher von Kommen bieten sich in der Umgebung zahlreiche Ausflugsziele und Wandermöglichkeiten:
Die römische Siedlung "Vicus belginum" in Wederath, die Wasserburg Baldenau bei Bischofsdhron, Morbach - "die Sonnenstube des Hunsrücks" -, die Edelsteinstadt Idar-Oberstein, Flugaustellung in Hermeskeil, die mittelalterliche Stadt Bernkastel-Kues mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Traben-Trarbach, das Naturkundehaus auf dem Erbeskopf, der Wildpark in Kempfeld sowie das herrliche Moseltal. (siehe auch Ausflugsziele)

Geschichte

Die römische Zeit ließ neue Siedlungen entstehen, die beträchtliche Waldrodungen zur Folge hatten. So entstand neben weiteren Hunsrückdörfern auch die Siedlung Kommen, die an einer Zweigstraße der großen "Römerstraße" lag.
Der Ortsname "Kommen" leitet sich von dem lateinischen commodus = bequem ab.
Daraus bildete sich im Mittelalter "Kummen", worunter man Grundstücke verstand, die sich infolge ihrer günstigen Lage leicht bewirtschaften ließen.
Urkundlich erwähnt wird das Dorf bereits im Jahre 922 als "villa Cuminu".
Bis zum Jahre 1802 bildete Kommen eine Gemeinde mit Longkamp.
Heute ist Kommen ein aufstrebender und selbstständiger Ort, der zur Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues gehört.


Das Wappen
Das Wappen der Gemeinde Kommen stammt aus dem Jahre 1962 (08. November). Es bildet ein rotes "V" und zwei Sensen ab. Das rote "V" steht für den Schutzpatron des Dorfes "St. Valentin". Die beiden Sensen deuten darauf hin, dass die Bevölkerung zu dieser Zeit hauptsächlich von der Landwirtschaft lebte.

Die Dorfkapelle

Die kleine Dorfkapelle wurde im Jahr 1730 erbaut und ist Eigentum der Gemeinde Kommen. Kommen ist der katholischen Pfarrgemeinde Longkamp angeschlossen, dort fungiert die Kapelle als Filialkirche. Einmal wöchentlich findet dort ein Gottesdienst statt.
Siehe hierzu auch den Eintrag in der Kulturdatenbank Region Trier


Die "Alte Schule"
Kommen besaß von 1907 bis 1969 eine eigene Schule. In dieser wurden die Klassen von 1 bis 8 in einem Klassenraum unterrichtet. Für alle Schüler gab es nur eine Lehrkraft. Im Herbst 1969 wurde die Schule geschlossen. Alle Schüler wechselten zur Volksschule nach Longkamp, die heute noch als Grundschule den Schulbetrieb fortführt. Heute wird der ehemalige Klassenraum als Gemeindesaal genutzt und kann für verschiedene Anlässe angemietet werden.

Statistik

Ortsname: Kommen
Postleitzahl: 54472
Vorwahl: 06536
Gemarkungsgröße: 284 ha
Einwohnerzahl: 280 davon 148 weiblich und 132 männlich
Verbandsgemeinde: Bernkastel-Kues
Kreis: Bernkastel-Wittlich
Regierungsbezirk: Trier

Kfz-Kennzeichen: WIL (Wittlich)